Mann gibt sich als Bahnmitarbeiter aus – Bundespolizei ermittelt
Bf. Lüneburg, 12.01.2026 / 19:51 Uhr
Am Montagabend wurde in einem ICE von Berlin nach Hamburg ein Mann entlarvt, der sich unrechtmäßig als Bahnmitarbeiter ausgegeben hatte. Die Bundespolizei stoppte den Mann am Lüneburger Bahnhof und leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.
Gegen 19:50 Uhr kontrollierte der Zugbegleiter des ICE 506 den 43-Jährigen. Der Mann schien erheblich alkoholisiert zu sein und war mit Konzernkleidung der DB AG ausgestattet. Mit der Jacke und dem Schal wollte er offenbar suggerieren, dass er ein DB-Mitarbeiter sei und für die Fahrt nach Hamburg somit keinen Fahrausweis benötige. Bundespolizisten setzen dem Treiben des Mannes am Lüneburger Bahnhof ein Ende und nahmen ihn nach Hinweisen des Zugbegleiters aus dem Zug.
Nach ersten Erkenntnissen ist der 43-Jährige aus Hamburg in den letzten Monaten mehrfach mit derselben Betrugsmasche in Zügen durch ganz Norddeutschland aufgefallen. Er verwendete bei der Tatausführung jeweils verschiedene Teile der Kleidung der DB AG.
Gegen den Hamburger leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Betrugs ein und beschlagnahmte die Jacke sowie den Schal mit dem Logo des DB-Konzerns. Die Lüneburger Bundespolizisten untersuchen nun, wie der Mann in den Besitz der Konzernkleidung gelangte.
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