Beschuldigter macht es der Bundespolizei einfach
In einer durch die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken gemeinsam mit Beamten der Gendarmerie Saargemünd in Rilchingen-Hanweiler eingerichteten Kontrollstelle wurde vor einigen Tagen ein aus Frankreich kommender PKW kontrolliert. Das mit zwei Männern besetzte Fahrzeug weckte die Aufmerksamkeit der Beamten, da es mit einem Hamburger Kennzeichen geführt wurde.
Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um einen Leihwagen und beim 25-jährigen Fahrer sowie dessen 21-jährigen Begleiter um deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz im Saarland. Schnell konnte bei den durchgeführten Überprüfungen im Fahrzeuginnenraum ein transparenter Kunststoffbehälter gesichtet werden, dessen Inhalt den Verdacht in Richtung Betäubungsmittel lenkte. Nun übernahmen ebenfalls vor Ort befindliche Beamte des Zolls die weitere Kontrolle und durchsuchten mit Unterstützung der Bundespolizei und der Gendarmerie die Personen und das Fahrzeug.
Hierbei wurden im Fahrzeug 43,35 g Marihuana (netto), 3,23 g Amphetamin (brutto) sowie 65 Patronen Schreckschussmunition aufgefunden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugführers kam in der Unterwäsche ein Behältnis mit "sauberem" Urin zum Vorschein. Dieser sollte im Falle einer entsprechenden Kontrolle wohl zur Täuschung zur Anwendung kommen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch und der beim Fahrzeuglenker durchgeführte Drogenschnelltest verlief positiv.
Die hinzugerufene Landespolizei übernahm den Fahrer und führte die weitere Bearbeitung des Verkehrsdeliktes in der Dienststelle fort. Der Beifahrer wurde noch vor Ort auf freien Fuß belassen, musste seinen Weg jedoch unmotorisiert fortsetzen, da das Fahrzeug durch die Landespolizei als Beweismittel sichergestellt wurde. Die entsprechenden Strafverfahren hinsichtlich der BTM-Delikte wurden durch den Zoll eingeleitet.
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