Schockanruf aufs Mobiltelefon
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet-
Am Dienstag, 13.01.2026, setzten Betrüger Bielefelder Senioren mit einem Schockanruf unter Druck. Die Übergabe von Geld und Schmuck scheiterte.
Eine Bielefelderin erhielt gegen 12:50 einen Telefonanruf auf ihr Mobiltelefon. Der Anrufer gab vor, Polizist in Potsdam zu sein und anzurufen, weil der Sohn der Bielefelderin einen tödlichen Verkehrsunfall mit Flucht verursacht habe. Um seine Festnahme zu verhindern sei eine Kaution von 30000 Euro erforderlich. Anschließend übernahm eine vermeintliche Staatsanwältin aus Berlin das Gespräch und forderte das Opfer auf, zur Bank zu fahren, um dort Geld abzuheben und zudem ihren Schmuck mitzunehmen. Die Betrüger übten immensen Druck auf die Bielefelderin aus, so dass diese mit ihrem Schmuck im Gepäck zur Bank fuhr und Geld abhob. Obwohl sie nicht den geforderten Betrag abheben konnte, dirigierte die weiter am Handy verbliebene angebliche Staatsanwältin das Opfer zum Landgericht Bielefeld.
Während der Fahrt erfragte die Betrügerin den Fahrzeugtyp, die Farbe sowie das Kennzeichen des von der Bielefelderin genutzten PKW und forderte sie mehrfach auf, vor dem Gerichtsgebäude zu halten und das Fahrzeug nicht zu verlassen. Das Opfer wurde jedoch misstrauisch, sprach Mitarbeiter des Gerichts an und erkannte so den Betrugsversuch.
Seien Sie wachsam, Betrüger arbeiten weiter mit verschiedenen perfiden Maschen, um an Ihr Geld und ihre Wertsachen zu gelangen. Mit Schockanrufen beabsichtigen sie bei Ihnen Angst und Sorge zu verbreiten, um Sie so zur Übergabe von Geld zu bewegen.
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