Einzelmeldung

Oldenburg - Medizinischer Notfall bei Vorführung Am Dienstag, 13. Januar 2026 gegen 10:15 Uhr beabsichtigten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Oldenburg Stadt/Ammerland einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes gegen einen 40-jährigen Mann aus Oldenburg zu vollstrecken. Hierzu wurde der Aufenthaltsort in Oldenburg aufgesucht. Nach mehrmaligen Klingeln und Klopfen öffneten Bewohner die Tür zur Wohnung. Der 40-Jährige konnte in der Wohnung angetroffen werden. Ihm wurde der Grund des polizeilichen Erscheinens erläutert. Der 40-Jährige wurde zur Verkündung des Haftbefehls zum Amtsgericht Oldenburg transportiert. Kurz nach Betreten des Amtsgerichtes brach der 40-Jährige zusammen und wurde reanimationspflichtig. Trotz sofortiger Reanimation und Hinzuziehung weiterer Rettungskräfte konnte der anwesende Notarzt lediglich den Tod feststellen. Zur Klärung der Todesumstände ordnete das Amtsgericht Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg die Obduktion an. Diese fand am Mittwoch, 14. Januar 2026 statt. Der Leichnam wies keinerlei Spuren einer Gewalteinwirkung auf. Zur weiteren Aufklärung wurde ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis hierzu ist ausstehend. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg sieht bei dem derzeitigen Ermittlungsstand kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der eingesetzten Beamten. Wie in solchen Fällen üblich wurde ein sog. Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen hierzu führt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta Pressestelle POKin Julia Göken Telefon: 04471/1860-204 E-Mail: pressestelle@pi-clp.polizei.niedersachsen.de penburg_vechta/herzlich-willkommen-bei-der-polizeiinspektion-cloppenb urgvechta-33.html