Mann mit falschen Papieren unterwegs – Strafanzeige und Einreiseverweigerung

Die Bundespolizei hat am Donnerstag an der deutsch-niederländischen Grenze einen Mann festgenommen. Der 28-Jährige versuchte mit gefälschten Dokumenten nach Deutschland einzureisen. Er wurde in die Niederlande zurückgewiesen. Der Mann wurde am Abend gegen 17:45 Uhr als Reisender eines international verkehrenden Reisebusses im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen zu den Niederlanden in der Kontrollstelle an der Autobahn 30 auf dem Rastplatz Bentheimer Wald durch Bundespolizisten kontrolliert. Als er bei der Kontrolle eine belgische Identitätskarte vorlegte, wurden die Beamten stutzig. Es stellte sich schließlich heraus, dass es sich bei der Karte um eine Totalfälschung handelte. Das heißt das Dokument ähnelt dem Original so gut wie möglich, ist aber komplett neu gefertigt, aus möglichst ähnlichen Materialien wie ein echtes Dokument. Bei der Durchsuchung wurden ebenfalls ein totalgefälschter belgischer Führerschein und eine geringe Menge Haschisch aufgefunden. Der Tunesier wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen Urkundenfälschung, sowie Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und das Konsumcannabisgesetz. Der 28-jährige Mann wurde im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Niederlande zurückgewiesen und es wurde eine Wiedereinreisesperre von drei Jahren verhängt. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim Pressestelle Marcel Fehr Telefon: 05924 7892-2401 E-Mail: pressestelle.badbentheim@polizei.bund.de