Versuchter Betrug durch falsche Hausverwaltung – Polizei warnt vor neuer Masche
Am Donnerstag (15.01.) zeigte eine 64-jährige Oberhausenerin eine neue Betrugsmasche an, mit der Kriminelle auch unsere Seniorinnen und Senioren ins Visier nehmen.
In ihrem Briefkasten (Theresenstrasse) hatte die Frau einen Brief gefunden, der augenscheinlich von einer Hausverwaltung stammte. In dem Schreiben wurde behauptet, der Absender habe kürzlich die Verwaltung der Wohnanlage übernommen. Die Empfängerin wurde aufgefordert, zukünftige Miet- bzw. Nebenkostenzahlungen ab sofort auf ein neues, im Schreiben genanntes Bankkonto zu überweisen.
Die gut informierte Seniorin wurde misstrauisch, da ihr keine offizielle Mitteilung über einen Verwaltungswechsel vorlag. Sie nahm daraufhin Kontakt mit der ihr bekannten Hausverwaltung auf und stellte fest, dass es sich bei dem Schreiben um einen Betrugsversuch handelte. Ein finanzieller Schaden entstand nicht.
Die Polizei Oberhausen hat die Ermittlungen wegen versuchten Betruges aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang vor dieser neuen Betrugsmasche, bei der Kriminelle mit täuschend echt wirkenden Schreiben versuchen, an Geldüberweisungen zu gelangen.
Die Polizei rät:
++ Überprüfen Sie Zahlungsaufforderungen stets sorgfältig
++ Nehmen Sie bei Änderungen von Bankverbindungen immer direkten Kontakt zur bekannten Hausverwaltung oder zum Vermieter auf
++ Leisten Sie keine Zahlungen, bevor die Angaben eindeutig verifiziert sind
++ Wenden Sie sich im Zweifel an Ihre Polizei
Hinweise zu dem geschilderten Sachverhalt nimmt die Polizei Oberhausen telefonisch (0208 8260) oder per E-Mail (Poststelle.Oberhausen@polizei.nrw.de) sowie per Notfallfax an 110 entgegen.
Rückfragen bitte an:
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Polizeipräsidium Oberhausen
Telefon: 0208/826 22 22
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