Kind steckt mit Kopf im Geländer fest – Kurioser Rettungseinsatz im Hauptbahnhof
Am 16.01.2026 gegen 16:37 Uhr wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof gemeldet, dass im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg auf Höhe zu den Gleisen 11 und 12 ein Junge (Alter: 2 Jahre) mit dem Kopf im Geländer in Richtung der Gleise festklemmen würde.
Eine sofort eingesetzte Streife der Bundespolizei erreichte den Einsatzort. Der Südsteg war zu diesem Zeitpunkt sehr stark durch Bahnreisende frequentiert. Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit sperrten den Einsatzort auf dem Südsteg gegen Schaulustige ab.
Die geschockte Mutter (Alter: 37 Jahre) sowie ihr Sohn wurden durch die Bundespolizisten betreut. Sie gab gegenüber der Bundespolizei an, dass ihr Sohn am Geländer die Züge beobachtet habe. Plötzlich sei sein Kopf durch das Geländer gerutscht. Sie habe ihn nicht mehr zurückziehen können.
Das Gefährliche an der Situation war, dass hinter dem Geländer die Oberleitungen für die Züge verlaufen. Somit herrscht dort Lebensgefahr! Durch Bahn-Oberleitungen fließen 15.000 Volt. Das ist fast 65-mal mehr Spannung als in der Steckdose zu Hause. Schon bei Annäherung kann es zu einem Stromüberschlag kommen.
Umgehend wurden auch die Feuerwehr sowie ein Rettungswagen angefordert. Durch die Feuerwehr konnte der Junge vorsichtig durch das Geländer durchgeschoben, anschließend auf den Südsteg zurückgehoben und somit gerettet werden. Dabei wurde er durchgehend gesichert.
Die erleichterte Mutter konnte ihren Sohn unverletzt entgegennehmen. Der Einsatz wurde um 17:11 Uhr beendet.
WL
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