Polizei lädt geschädigte Schließfach-Besitzer zur Vernehmung vor

Um die Ermittlungen nach dem Sparkassen-Einbruch am 27. Dezember 2025 voran treiben zu können, wird die Polizei Gelsenkirchen alle durch den Einbruch geschädigten Personen ab kommenden Montag, 19. Januar 2026, vernehmen. Bei dem Einbruch wurden mehr als 3000 Schließfächer in einem Tresorraum gewaltsam geöffnet und durchwühlt. Dadurch ist den Betroffenen ein finanzieller oder ideeller Schaden entstanden. Die sehr umfangreiche und nun geplante Geschädigten-Vernehmung bedurfte einer umfangreichen logistischen Planung, die nun in die Umsetzung geht. Für alle Personen, die durch den Einbruch zu Schaden gekommen sind, hat die Polizei ab sofort eine Telefonnummer geschaltet. Sie lautet: 0209 365 1661 Unter dieser Rufnummer können ab sofort unter Angabe der Schließfachnummer Termine zur Vernehmung vereinbart werden. Bei diesem telefonischen Erstkontakt wird nur ein Termin für die persönliche Vernehmung vereinbart und gegebenenfalls Kontakte in Bezug auf einen möglichen Opferschutz durch die Polizei vermittelt. Die Vernehmungen finden in eigens angemieteten Büroräumen in Gelsenkirchen statt. Allein hierfür werden zahlreiche Polizistinnen und Polizisten eingesetzt. Wir betonen, dass die Polizei keine Geschädigten per Telefon kontaktiert, sondern dass sich die Geschädigten aktiv an die oben genannte Rufnummer wenden müssen. Jede und jeder Geschädigte hat die Möglichkeit, bei der Polizei Angaben zum Inhalt seines Schließfachs zu machen. Diese Informationen fließen direkt in die Ermittlungen ein und können neue Ansätze zur Tatermittlung liefern. Ebenso wird allen Geschädigten, die dies benötigen, vor Ort ein Angebot im Bereich des Opferschutzes gemacht. Die Polizei Gelsenkirchen appelliert bei allem Verständnis für diese außergewöhnliche Situation an alle Kundinnen und Kunden der betroffenen Sparkassenfiliale: - Vereinbaren Sie bitte zwingend einen Termin über die oben genannte Telefonnummer. Kommen Sie nicht unangekündigt für eine Vernehmung zur Polizei. - Die Anzahl der zu vernehmenden Kundinnen und Kunden ist hoch. - Kommen Sie als Geschädigte oder Geschädigter bitte möglichst allein, sofern dies möglich ist. - Bringen Sie bitte unbedingt Ihren Schließfach-Vertrag mit - Sollten Sie Unterlagen, Dokumente oder Beweise zu den Gegenständen aus Ihrem Schließfach besitzen, bringen Sie diese bitte ebenfalls mit. - Wir bitten um Verständnis, dass sich die Befragungen allein aufgrund der Anzahl von rund 3000 Geschädigten mehrere Wochen hinziehen werden. - Nicht geschädigte Personen, die Hinweise zum Fall geben möchten, wenden sich bitte weiterhin ausschließlich an die bereits bekannte Telefonnummer 0209 365 8112.Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten: Polizei Gelsenkirchen Telefon: +49 (0) 209 365-2010 E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de