Osnabrück: Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer nach Verfolgungsfahrt im Gewerbegebiet – Geschwindigkeitsverstoß war Auslöser

Am Samstagvormittag kam es zu einer polizeilichen Verfolgungsfahrt im Bereich des Gewerbegebiets Fledder. Ausgangspunkt war ein Geschwindigkeitsverstoß auf der A33. Zwischen den Anschlussstellen Widukindland und Lüstringen fiel einer Zivilstreife gegen 10.45 Uhr ein VW Golf auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war (140 km/h statt erlaubten 100 km/h). Der Autofahrer verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Lüstringen und setzte seine Fahrt in Richtung Stadtgebiet fort. Dabei kam es im weiteren Verlauf zu riskanten Fahrmanövern, unter anderem im Bereich des Heidewegs. Im weiteren Verlauf reagierte der Golf-Fahrer zunächst auf polizeiliche Anhaltesignale und hielt am Fahrbahnrand der Straße Hettlicher Masch an. Als sich eine Polizeibeamtin dem Fahrzeug näherte, setzte der Mann seine Fahrt jedoch erneut fort und floh mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Straße Am Huxmühlenbach. Die Fahrt endete wenig später in der Karmannstraße, wo der Fahrer schließlich anhielt. Der alleinige Insasse wurde durch die Polizei aus dem Fahrzeug gesprochen und vorübergehend fixiert. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten im Fahrzeug mehrere offene Bierflaschen sowie eine geringe Menge eines mutmaßlichen Betäubungsmittels fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Eine Blutprobe wurde entnommen, die Weiterfahrt untersagt und die Fahrzeugschlüssel sowie das Betäubungsmittel sichergestellt. Bei dem Wagen handelte es sich um ein Mietfahrzeug des ADAC. Der 26-jährige Mann aus Osnabrück wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei aus Osnabrück bittet Zeugen, die durch das Fahrverhalten des Golf-Fahrers gefährdet wurden, sich unter 0541/327-2515 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Osnabrück Jannis Gervelmeyer Telefon: 0541/327-2071 E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de