Bundespolizeidirektion München: Festnahme nach Bedrohung in S-Bahn / Polizeieinsatz am Münchner Ostbahnhof

In der Nacht auf Sonntag (18. Januar) kam es in einer S-Bahn der Linie S6 zwischen den Stationen Leuchtenbergring und Ostbahnhof zu einer Bedrohungssituation. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen einen 24-Jährigen vorläufig fest. Gegen 00:45 Uhr griff ein 24-jähriger jemenitischer Staatsangehöriger einen 17-jährigen Deutschen körperlich an und beleidigte ihn. Zudem bedrohte der Tatverdächtige den 17-Jährigen sowie zwei weitere deutsche Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren, indem er andeutete, einen Gegenstand aus seiner Jacke zu ziehen. Die Geschädigten werteten dieses Verhalten als Messerandrohung. Am Münchner Ostbahnhof stiegen alle Beteiligten aus der S-Bahn aus. Die drei Jugendlichen begaben sich zum Bundespolizeirevier. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf von Einsatzkräften der Bundespolizei am Bahnsteig 2 angetroffen werden. Aufgrund der zuvor gemeldeten Messerandrohung sprachen die Beamten den Mann unter Vorhalt der Dienstwaffe zu Boden und fesselten ihn. Bei der anschließenden Fesselung sowie während der Verbringung zur Dienststelle sperrte sich der wohnsitzlose Mann gegen die polizeilichen Maßnahmen. Auch bei der Durchsuchung in der Gewahrsamszelle kam es zu erneuten Widerstandshandlungen. Ein Messer oder ein anderer gefährlicher Gegenstand konnte weder bei dem Tatverdächtigen noch im Bereich des Bahnsteigs aufgefunden werden. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Während des Transports sowie im Krankenhaus selbst setzte der Mann seine Widerstandshandlungen fort und griff nach der Dienstwaffe eines Beamten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .