BPOL NRW: Erst Pöbeleien im Flugzeug, dann Widerstand: Bundespolizei stellt Aggressor am Flughafen Dortmund
Am 19. Januar kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei in einem Luftfahrzeug. Ein unbeteiliger Reisender zeigte sich damit nicht einverstanden. Beleidigungen und lautes Brüllen endeten in Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Gegen 15:20 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei in einem Luftfahrzeug erstmals auf den niederländischen Staatsbürger aufmerksam. Der Mann mischte sich in die Maßnahmen der Beamten ein und forderte sie auf, ihn beim Ausstieg nicht zu behindern.
Wenig später fiel der 44-Jährige im Rahmen der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs des Fluges aus Serbien erneut auf. Diesmal schrie er die Beamten gezielt an und beleidigte sie. Aufgrund der Beleidigungen erfolgte die Belehrung des Aggressors. Daraufhin forderte dieser einen Beamten hinter einer der Kontrollboxen mit erhobenen Fäusten zu einem Kampf auf. Auch der hinzugerufenen Streife gelang es nicht, den in Meppen Wohnenden zu beruhigen, sodass eine Zuführung zur Dienststelle erfolgte. Vor dem Betreten der Wache hielt sich der Mann am Türrahmen fest und verweigerte das Weitergehen. Es folgte ein Zu-Boden-Bringen und die Fixierung mittels Handfesseln. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,3 Promille.
Der Niederländer verließ nach Abschluss der Maßnahmen die Dienststelle.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
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