Betrugsversuche in Arnsberg: Falsche Gerichtsvollzieher fordern Geld

Im Stadtgebiet Arnsberg gingen am 20.01.2026 in mehreren Haushalten Anrufe eines vermeintlichen Gerichtsvollziehers ein. Der bislang unbekannte Betrüger erklärte, dass er Geld für ein angebliches Abonnement eintreiben wolle. Die Geschädigten hätten angeblich Werbeanrufe abbestellt und einem anderen Abonnement zugestimmt, weshalb eine drei- bis vierstellige Summe fällig sei. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis warnt in diesem Zusammenhang und bittet um Mithilfe: Vorsicht vor betrügerischen Anrufen Betrüger geben sich aktuell als Gerichtsvollzieher oder Amtspersonen aus und fordern Geld für angebliche Forderungen. Lassen Sie sich davon nicht unter Druck setzen. Behörden fordern kein Geld per Telefon Gerichtsvollzieher, Gerichte oder andere Behörden fordern niemals telefonisch Zahlungen an. Forderungen erfolgen ausschließlich schriftlich und nachvollziehbar. Lassen Sie sich nicht verunsichern Betrüger arbeiten gezielt mit Druck, Schuldzuweisungen und hohen Geldbeträgen, um Opfer zu schnellen Entscheidungen zu bewegen. Nehmen Sie sich Zeit - echte Forderungen laufen Ihnen nicht "davon". Keine Zahlungen, keine Daten Leisten Sie keine Zahlungen und geben Sie keine persönlichen Daten oder Bankinformationen am Telefon preis - auch dann nicht, wenn der Anrufer überzeugend oder autoritär auftritt. Legen Sie auf Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint. Sie sind zu nichts verpflichtet. Informieren Sie Angehörige Sprechen Sie besonders mit älteren Familienangehörigen über diese Betrugsmasche, da sie häufig gezielt angesprochen werden. Anzeige erstatten Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten haben, wenden Sie sich an Ihre Polizei und erstatten Sie Anzeige - auch wenn es zu keiner Zahlung gekommen ist. Jede Meldung hilft, Täterstrukturen besser zu erkennen. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Benedikt Teutenberg Telefon: 0291-9020-1140 E-Mail: Pressestelle.Hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de