W Seniorin nach Schockanruf um Wertgegenstände betrogen

Gestern Mittag (20.01.2026) ereignete sich im Komponistenviertel (Wuppertal-Heckinghausen) ein Telefonbetrug zum Nachteil einer 87-jährigen Wuppertalerin. Gegen 13:15 Uhr meldete sich zunächst ein vermeintlicher Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft per Telefon bei der Frau. Er gab an, dass der Sohn der Angerufenen in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt worden sei und er bei Zahlung einer Kaution der Haft entgehen könnte. Zudem setzten die Täter die Frau erheblich unter Druck. Wenige Momente später erhielt die Geschädigte zudem einen Anruf auf ihrem Mobiltelefon. In diesem wurde sie ebenfalls unter Druck gesetzt, die Kaution zu zahlen. Anschließend begab sich die Seniorin auf die Straße. In ihrer Hand hielt sie dabei einen Beutel, in dem sich Gold und Schmuck in einem mittleren fünfstelligen Gegenwert befanden. Gegen 14:35 Uhr übergab die 87-Jährige einem unbekannten Täter den Beutel samt Inhalt. Danach entfernte sich der Mann zu Fuß in Richtung Lönsstraße. Der Täter wird als etwa 30- bis 45-jähriger Mann beschrieben. Er ist circa 185 cm bis 190 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Er hat eine helle Hautfarbe und trug kurzes dunkelblondes Haar. Zur Tatzeit war er mit einem hellgrauen Kurzmantel bekleidet. Zudem trug er einen Rucksack. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0202/284-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die Präventionskampagne "Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen" der Polizei Wuppertal aufmerksam machen. https://wuppertal.polizei.nrw/artikel/gut-aufgelegt-telefonbetrug-kan n-jeden-treffen - Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt. - Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei unter der 110 an! - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert werden. - Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen: Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. - Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. - Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und Betrüger! - Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen. Erst recht nicht als Kaution.Rückfragen bitte an: Polizei Wuppertal Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0202/284-2020 E-Mail: pressestelle.wuppertal@polizei.nrw.de Polizei Wuppertal auch bei