BPOL NRW: Kein Ticket und Ohrfeigen für Zugbegleiter: Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung
Am 21. Januar meldete ein Zugbegleiter, dass zwei Männer ihn körperlich angegriffen hätten, nachdem er deren Fahrausweise überprüft hatte. Die Einsatzkräfte unterbanden die Flucht der Jugendlichen im Bochumer Hauptbahnhof.
Gegen 16:50 Uhr meldete der 28-jährige Bahnmitarbeiter, dass die beiden Personen bei der Kontrolle keine Fahrscheine vorweisen konnten. Als er die Bundespolizei verständigte, griffen der 16- und der 17-Jährige ihn mit Ohrfeigen an und schubsten ihn weg. Beim Halt des Zuges flüchteten die beiden zunächst in unbekannte Richtung. Aufgrund eines Zeugenhinweises konnten die Uniformierten die Tatverdächtigen noch im Bochumer Hauptbahnhof stellen.
Da sich beide nicht ausweisen konnten, wurden sie zur Dienststelle mitgenommen, wo die Beamten ihre Identität mittels eines Fingerabdruckscans zweifelsfrei feststellten. Nach Abschluss der Personalienfeststellung, der Anfertigung von Lichtbildern und der Belehrung, zu der sich die beiden deutschen Staatsangehörigen nicht äußerten, entließen die Einsatzkräfte die Beschuldigten.
Die Bundespolizei sicherte das Videomaterial und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Erschleichens von Leistungen und Betrugs ein.
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