Zwei Verfolgungsfahrten am vergangenen Mittwoch – Polizei bittet um Hinweise
Gegen 8 Uhr am Mittwoch (21. Januar) flüchtete der Fahrer eines dunkelblauen Audis auf der Siegener Straße (L324) bei Hülstert vor einer Polizeistreife, nachdem diese ihm Anhaltezeichen gegeben hatte. Bei der sich anschließenden Verfolgungsfahrt, bewegte sich der Fahrzeugführer rücksichtslos und verkehrswidrig fort, überholte Autos und fuhr mit durchgängig hoher Geschwindigkeit. Der Unbekannte flüchtete zunächst mit seinem Audi von der L324 über die L344 bis zum "Kreisverkehr Sengelbusch" (B256/L336) und fuhr weiter über die B55A in Richtung Südring. Im Anschluss durchfuhr der Flüchtige die Bergneustädter Innenstadt über die Othe- und Kölner Straße und dann über Derschlag auf die B55. An der Feindrahtstraße/Am Pochwerk missachtete der Unbekannte dann die rotlichtzeigende Ampel und floh weiter auf der B55. Die Polizei konnte bislang weder dem Flüchtigen noch dem Fluchtfahrzeug habhaft werden. Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen nicht auf den Audi zugelassen waren.
Am Mittwochabend wollte sich dann ein 43-jähriger Autofahrer aus Reichshof einer Polizeikontrolle entziehen. Gegen 21:30 Uhr beabsichtigten Polizeibeamte im Bereich der Othestraße/Einmündung Baldenberger Weg in Bergneustadt einen mit einer Person besetzten Opel zu kontrollieren. Anstatt sein Fahrzeug zu stoppen, beschleunigte der Fahrer stark und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Verfolgung erstreckte sich über die Ortschaften Baldenberg und Hüngringhausen bis nach Oberagger, Mittelagger und Allenbach. In der Ortslage Fahrenberg verloren die Beamten dann den Sichtkontakt zu dem flüchtenden Fahrzeug. Im weiteren Verlauf konnten dann aber sowohl das Auto geparkt, als auch der 43-Jährige im Nahbereich angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass der Reichshofer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und keinen Führerschein hatte. Die Polizei stellte das Fluchtauto sicher und ordnete eine Blutprobe an. Den 43-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.
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