Bahnhof Kiel: Mann stellt sich vor Bundespolizisten und beleidigt sie vulgär
Am 22.01.2026 stellte sich ein Mann im Bahnhof Kiel vor eingesetzte Bundespolizisten und beleidigte diese auf vulgäre Art und Weise. Und da sich das Verhalten danach auch nicht besserte, endete der Abend im Polizeigewahrsam.
Gegen 18:00 Uhr befanden sich Einsatzkräfte der Bundespolizei gerade auf Streife im Hauptbahnhof Kiel, als ein 33-jähriger polnischer Staatsangehöriger sich plötzlich vor sie stellte und öffentlichkeitswirksam unflätige Beleidigungen gegen die Beamten aussprach. Im Rahmen der sich anschließenden Identitätsprüfung äußerte der Mann weitere Beleidigungen in polnischer Sprache, deren ebenfalls verächtliche Bedeutung den Beamten aufgrund beruflicher Erfahrung bekannt waren.
Er versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und wurde daraufhin zur Wache der Bundespolizei im Bahnhof Kiel gebracht. Auf dem Weg dorthin leistet er erheblichen Widerstand, versuchte sich loszureißen und musste wegen des aggressiven Verhaltens zu Boden gebracht und gefesselt werden.
In der Wache selbst beruhigte sich der Mann dann ein wenig. Die freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von knapp 3,0 Promille. Der hinzugezogene Polizeiarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit, sodass der Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 20:30 Uhr zum "Rauschausschlafen" ins das Polizeigewahrsam eingeliefert wurde.
Er muss sich nun wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 - 119
E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
.