Verdacht auf Blindgänger in der Ratinger Innenstadt – 2601076
Aus aktuellem Anlass teilt die Kreispolizeibehörde Mettmann nachfolgende Pressemeldung der Stadt Ratingen:
"Verdacht auf Blindgänger in der Ratinger Innenstadt"
Am Montag wird sondiert und, wenn sich der Verdacht bestätigt, kurzfristig entschärft - Stadt richtet Hotline für Menschen ein, die in diesem Fall Hilfe benötigen
Bei Bodenerkundungen für Bauarbeiten an der Angerstraße wurde im Erdreich ein unbekanntes Objekt lokalisiert, bei dem nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) wird am Montag, 26. Januar, weitere Sondierungen durchführen, um Klarheit über die Beschaffenheit des Objektes zu erlangen. Falls sich der Verdacht auf Kampfmittel bestätigen sollte, wird der KBD die Entschärfung sofort veranlassen. Das bedeutet, dass der Bereich in einem bestimmten Umkreis des Fundortes noch am Montag geräumt werden muss.
Wie groß die Räumungszone sein wird, lässt sich derzeit noch nicht mit Bestimmtheit festlegen, auch dies hängt von dem Befund der Sondierungen ab. Sollte geräumt werden müssen, wird dies aller Voraussicht nach in einem Radius von 300 bis 600 Meter rund um den Fundort an der Angerstraße geschehen.
Noch nicht bekannt ist auch, um welche Uhrzeit gegebenenfalls geräumt wird. Auch dies wird der KBD nach der Sondierung entscheiden. Die Ordnungsbehörden würden dann den Räumungsbereich hermetisch abriegeln und sicherstellen, dass sich während der Entschärfung niemand darin aufhält.
Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Ratingen bereitet sich in enger Kooperation mit der Polizei, den Hilfsorganisationen, eventuell betroffenen Schulen und Kitas sowie weiteren relevanten Institutionen auf den Fall der Fälle vor. Eng in die Vorbereitungen eingebunden sind etwa die St.-Marien-Senioreneinrichtungen, die auf jeden Fall von Evakuierungsmaßnahmen betroffen wären, wenn sich der Verdacht am Montag bestätigen sollte.
In diesem Fall wird die Stadt Ratingen in der Stadthalle an der Schützenstraße eine Anlaufstelle für Menschen einrichten, die die Räumungszone verlassen müssen und nicht anderweitig unterkommen können. Wer Unterstützung beim Transport in die Stadthalle benötigt, kann sich gern bereits jetzt per E-Mail oder Telefon an die Stadt Ratingen wenden.
Die Telefon-Hotline 02102 550-3217 ist am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 15 Uhr, sowie am Montag ab 7 Uhr zu erreichen. Die E-Mail-Adresse lautet: blindgaenger@feuerwehr-ratingen.de.
Die Stadt Ratingen wird fortwährend, vor allem natürlich am Montag, über Presse und Rundfunk, über Social Media, über die Warn-App NINA und über die städtische Internetseite www.ratingen.de über neue Entwicklungen informieren. Selbstverständlich wird im Falle einer notwendigen Entschärfung in der Sperrzone selbst per Lautsprecherdurchsagen und an den Haustüren auf die erforderlichen Maßnahmen aufmerksam gemacht.
Diese frühe Information erfolgt, damit sich möglicherweise Betroffene gedanklich auf die mögliche Situation vorbereiten und sich vorsorglich um ein Ausweichquartier für die Zeit der Entschärfung kümmern können. Sollte sich der Kampfmittel-Verdacht am Montag nicht bestätigen, wird natürlich sofort Entwarnung gegeben.
Presseanfragen zu den Maßnahmen beantwortet die Stadt Ratingen."
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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