Fröndenberg – Sondereinsatz Schwerlastkontrollen und Sozialvorschriften
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Einsatzkräfte der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Unna, führten am Mittwoch (21.01.2026) und Donnerstag (22.01.2026) in Kooperation mit Einsatzkräften des LAFP Selm, einen Sondereinsatz mit dem Themenschwerpunkt Sozialvorschriften im Bereich der Schwerlastkontrollen durch.
Am Ausbauende der B 233 in Fröndenberg richteten die eingesetzten Kräfte von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr beidseitig eine Kontrollstelle ein.
Im Rahmen der Verkehrskontrollen stellten die Einsatzkräfte bei zwei Lkw manipulierte AdBlue-Systeme fest. In beiden Fällen wurden die Motorsteuergeräte sichergestellt, die Weiterfahrt untersagt und Sicherheitsleistungen gegen die Fahrer sowie die verantwortlichen Unternehmen erhoben.
Zudem wurden zwei Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Nach positiven Drogenvortests wurden jeweils Blutproben angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Einer der beiden kontrollierten Pkw-Fahrer zeigte sich gegenüber den Einsatzkräften mehr als kooperativ, als ihm der freiwillige Drogenvortest angeboten wurde, gab er unumwunden zu "Ich komme mit, der ist eh positiv".
Darüber hinaus wurde ein Lkw-Fahrer kontrolliert, dessen ausländischer Führerschein innerhalb der Europäischen Union nicht mehr gültig war, da er seit über sechs Monaten in Deutschland wohnhaft und berufstätig ist.
Weitere besondere Vorkommnisse an Verkehrsdelikten:
- vier Strafanzeigen wegen der Fälschung beweiserheblicher Daten,
- eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis,
- zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Fahrens unter
berauschenden Mitteln (Kokain, THC),
- 36 Ordnungswidrigkeitenanzeigen unter anderem im Bereich des
Fahrpersonalgesetzes, wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen,
Verstößen gegen Gefahrgutvorschriften sowie mangelhafter
Ladungssicherung,
- ein Verwarnungsgeld wegen des Nichtmitführens der
Zulassungsbescheinigung,
- ein Polizeibericht aufgrund des Verdachts der Schwarzarbeit.Das Ziel dieser polizeilichen Kontrollmaßnahmen zielt ganz deutlich auf die Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung ab - für mehr Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmenden.
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