260125 – 0103 Frankfurt – Innenstadt: Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet – vorläufige polizeiliche Bilanz
Wie hinlänglich bekannt, waren gestern in Frankfurt mehrere Versammlungen angezeigt, u. a. im Kontext der aktuellen Geschehnisse in Syrien und dem Iran.
Die Frankfurter Polizei hatte den Einsatztag intensiv unter Beachtung der besonderen Herausforderung, dass verschiedene Interessenlagen mit konträren Ansichten und einem hohen Emotionalisierungsgrad aufeinandertreffen können, vorbereitet.
Aus diesem Grund war sie frühzeitig im gesamten Stadtgebiet präsent, um Versammlungen zu schützen und deren störungsfreien Verlauf zu gewährleisten. Den Bürgerinnen und Bürgern wurden die Teilnahme und die damit verbundene Wahrnehmung der Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit ermöglicht.
Die erste Versammlung in Form eines Aufzugs, im Kontext der Geschehnisse in Syrien, mit in der Spitze etwa 4.500 Teilnehmenden startete gegen 14:20 Uhr im Kaisertor. Etwa eine Stunde später erreichte sie den Roßmarkt, wo es wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik durch jugendliche Versammlungsteilnehmer kam. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Um 16:00 Uhr beendete der Veranstalter die Versammlung.
Der zweite Aufzug im Kontext der aktuellen Ereignisse im Iran startete um 16:30 Uhr am Rathenauplatz. Noch vor dem Start stellte die Polizei eine Drohne in diesem Bereich fest, lokalisierte den Piloten und stellte die Drohne sicher. Der Pilot muss sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten, da das Überfliegen von Menschenmengen gefährlich und deshalb verboten ist. Der Aufzug erreichte den Römerberg mit in der Spitze 3.800 Teilnehmenden ohne besondere Vorkommnisse und wurde um 18:15 Uhr von der Veranstalterin beendet.
Die restlichen Versammlungen und Veranstaltungen verliefen störungsfrei und friedlich.
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