Hbf. Kiel: Mann leistet Widerstand und führt Waffe mit

Am Wochenende kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Kieler Hauptbahnhof. Während der Maßnahme flüchtet er plötzlich und leistete beim Wiederergreifen erheblichen Widerstand. Der Grund dürfte eine unerlaubt geführte Waffe gewesen sein. Am 24.01.2026 gegen 18:45 Uhr kontrollierten in zivil eingesetzte Bundespolizisten einen 17-jährigen Deutschen im Kieler Hauptbahnhof. Sie gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen und erläuterten den Grund der Maßnahme. Nach einem Ausweisdokument befragt, entzog sich der junge Mann plötzlich der Kontrolle und flüchtete in Richtung Ausgang Kaisertreppe. Hierbei versucht er die letzten Treppenstufen mit einem Sprung zu nehmen, prallte dann jedoch gegen die noch geschlossene Automatiktür, sodass die Beamten ihn schnell stellen konnten. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und musste mittels Zwang zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei nahmen die Beamten dann ein Schleifen auf dem Bahnhofsboden wahr. Bei der Durchsuchung fanden sie dann wohl auch den Grund der Flucht. In seinem Hosenbein konnte eine sogenannte SRS-Waffe mit eingeführtem Magazin und noch weitere Munition in der Jackentasche gefunden werden. SRS-Waffen sind Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die Platzpatronen, Reizstoffe oder pyrotechnische Munition verschießen können. Sie müssen das PTB-Zulassungszeichen tragen. Erwerb und Besitz sind ab 18 Jahren erlaubnisfrei. Sie sehen "scharfen" Waffen täuschend ähnlich. Das Führen in der Öffentlichkeit erfordert einen kleinen Waffenschein, den der 17-jährige nicht besitzt. Der Mann wurde zur Wache der Bundespolizei verbracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut eines Familienangehörigen übergeben. Er muss sich nun wegen unerlaubten Besitzes und Führens der Waffe und Munition sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte unter Mitführen einer Waffe verantworten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .