BPOLI LUD: Unerlaubt eingereiste Mauretanier in EuroCity kontrolliert – Zugfahrt endet in Sachsen

Auf der aus Polen kommenden neuen EC-Bahnstrecke Niesky-Weißwasser-Leipzig hat die Bundespolizei erneut unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Am Sonntag kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf im grenzüberschreitenden Zugverkehr zwischen Niesky und Weißwasser einen EuroCity-Zug. Dabei trafen sie auf einen 22-jährigen und eine 24-jährige Staatsangehörige aus Mauritius. Beide wiesen sich mit gültigen Reisepässen aus. Eine Überprüfung der Aufenthaltsdauer ergab jedoch, dass sich beide bereits länger als sechs Monate im Schengen-Raum aufhalten - und damit ihren erlaubten Aufenthalt um mehr als drei Monate überschritten hatten. Auf Nachfrage gaben sie an, in Polen zu arbeiten und dort einen entsprechenden Aufenthaltstitel beantragt zu haben. Eine spätere Prüfung der Angaben bestätigte dies nicht. Für die beiden Mauretanier endete die Zugfahrt in Sachsen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Die Einreise nach Deutschland wurde beiden Personen verweigert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de