Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliches Sexualdelikt im Partyzug
Am Samstag (24. Januar) hat die Bundespolizei einen deutschen Staatsangehörigen am Rosenheimer Bahnhof festgenommen. Der Mann ist in einem Partyzug von Kitzbühel nach Ingolstadt unterwegs gewesen. Auf Höhe Kiefersfelden soll er eine Frau unvermittelt sexuell belästigt haben.
Der verantwortliche Organisator des Sonderzugs, der ebenfalls mitfuhr, hatte die Polizei verständigt, da er von mehreren Partygästen auf einen Zwischenfall aufmerksam gemacht worden war. Demnach soll ein Mann eine Mitreisende auf der zugeigenen Tanzfläche belästigt und ihr plötzlich in den Schritt gefasst haben. Als er von ihr aufgefordert wurde, dies zu unterlassen, reagierte er offenkundig aufbrausend und aggressiv. Beim Halt in Rosenheim wurde er von den verständigten Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen. Auf den Vorfall angesprochen erklärte er, sich an nichts mehr erinnern zu können.
Nachdem die Aussagen der Geschädigten und der Zeugen aufgenommen worden waren, konnten diese ihre Zugreise fortsetzen. Die Bundespolizisten schlossen den deutlich alkoholisierten Beschuldigten von der Weiterfahrt aus und nahmen ihn zur örtlichen Inspektion mit. Einige Stunden später durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Zuvor musste er jedoch erst noch seinen Geldbeutel leeren. Die eingeschaltete Rosenheimer Staatsanwaltschaft hatte angeordnet, dass er als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren vorab 1.100 Euro zu hinterlegen hat.
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