BAB 8 / Stuttgart: umfangreiche Einsatzmaßnahmen nach Fahrzeugbrand

Ein 26-Jähriger fuhr am Sonntagnachmittag (25.01.2026) kurz nach 15:00 Uhr mit seinem Transporter der Marke Opel auf der Bundesautobahn 8 (BAB 8) in Fahrtrichtung München. Zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen hielt er den Transporter aufgrund eines technischen Defekts in einer Nothaltebucht an und stieg mit seinen drei Mitfahrern aus. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet der geparkte Opel in Vollbrand. Dabei trat Kraftstoff aus dem Tank aus, lief über die gesamte Fahrbahn und entzündete sich, so dass eine Feuerwand auf der Autobahn entstand. Einsatzkräfte der Feuerwehr gelang es, das brennende Fahrzeug sowie den Brand auf der Fahrbahn zu löschen und die ausgelaufenen Betriebsstoffe zu binden. Aufgrund der Minustemperaturen gefroren Kraftstoff, Löschwasser, Löschschaum sowie das Bindemittel auf der Fahrbahnoberfläche, so dass diese spiegelglatt war und zunächst abgestreut werden musste. Anschließend reinigte die Autobahnmeisterei die Fahrbahn von den Verschmutzungen. Die vier Insassen des Opel-Transporters wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die aufwändigen Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten insgesamt rund vier Stunden und verursachten Rückstau auf der BAB 8 in beide Fahrtrichtungen. Auf der Richtungsfahrbahn Karlsruhe war für den Löscheinsatz der Feuerwehr der linke und mittlere Fahrstreifen bis gegen 15:45 Uhr gesperrt, der Verkehr wurde auf dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet. Die Fahrbahn in Richtung München war bis gegen 17:15 Uhr voll gesperrt, anschließend konnte ein Fahrstreifen freigegeben werden. Erst gegen 19:20 Uhr waren die Arbeiten komplett abgeschlossen und die Fahrbahn in Richtung München wieder vollständig befahrbar. Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde mehrfach dadurch erschwert, dass Autofahrende die Autobahn im Bereich Oberaichen illegal verließen, keine Rettungsgasse bildeten oder gar selbst die Rettungsgasse befuhren. Außerdem kamen streitende Autofahrer sowie Pannenfahrzeuge im Stau hinzu, die die polizeilichen Einsatzkräfte beschäftigten. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-8777 E-Mail: ludwigsburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de