Schulbus auf Bahnübergang festgefahren – Regionalexpress leitet Schnellbremsung ein

Ein Schulbus hatte sich heute Morgen auf einem Bahnübergang in der Ortschaft Ottendorf nahe Pönitz im Kreis Ostholstein aufgrund der Witterungsverhältnisse festgefahren. Schulkinder warnten einen herannahenden Regionalexpress mit Handylichtern. Der Treibfahrzeugführer konnte so noch rechtszeitig eine Schnellbremsung einleiten und kam knapp vor dem Schulbus zum Stehen. Am 27.01.026 gegen 07:30 befuhr ein Schulbus den Bahnübergang in der Ortschaft Ottendorf. Vermutlich aufgrund der Witterungsverhältnisse blieb er beim Abbiegen mit dem hinteren Teil des Gelenkbusses auf dem Bahnübergang stecken. In dem Bus Schulbus befanden sich ca. 30 Schulkinder umliegender Grundschulen. Der Bahnübergang ist halbbeschrankt, so dass sich die Schranken für Zugdurchfahrten vollständig senken konnten. Nach derzeitigen ersten Erkenntnissen befanden sich die Kinder bereits nicht mehr im Bus als ein Regionalexpress sich dem Bahnübergang näherte. Einige Kinder und Eltern machten demnach den Triebfahrzeugführer (TF) mittels Handylicht auf die Gefahrenstelle aufmerksam. Dieser konnte so unmittelbar eine Schnellbremsung einleiten und kam noch rechtzeitig ca. 15 Meter vor dem Bus zum Stehen. Alle Beteiligten blieben zunächst unverletzt. Die Kinder wurden im Anschluss durch einen weiteren Schulbus und zum Teil durch ihre Eltern abgeholt. Der Regionalexpress mit ca. 120 Fahrgästen wurde für den Ersatzverkehr gegen 09:00 Uhr zum Bahnhof Pönitz zurückgefahren. Der verunfallte Bus konnte im Anschluss aus den Gleisen entfernt werden. Der Bahnübergang und die Strecke wurden nach Schnee- und Eisbefreiung gegen 10:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Wie genau es dazu kam, dass der Schulbus sich auf dem Bahnübergang festfuhr, ist Gegenstand bundespolizeilicher Ermittlung. Der Sachverhalt löste bei den Kindern und Beteiligten Betroffenheit aus. Über die jeweiligen Grundschulen wurde bereits ein psychologisches Betreuungsangebot aufgebaut. André Fischer, Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .