Das Polizeipräsidium Osthessen zieht Bilanz – über 100 Verkehrsunfallmeldungen

Seit dem späten Sonntagabend (25.01.) hält der Winter Einzug in Osthessen. Insbesondere auf den Straßen sorgten die winterlichen Wetter- und Straßenverhältnisse vielerorts zu anhaltenden Verkehrsproblemen. Auf den Autobahnen 4, 5 und 7 bildeten sich teils kilometerlange Staus, die zumeist durch liegengebliebene Lkw oder technische Defekte an Lkw hervorgerufen wurden. Auch auf Land-, Bundes- und Nebenstraßen kam es in allen drei osthessischen Landkreisen zu einer Vielzahl an Verkehrsunfällen, welche glücklicherweise überwiegend nur Sachschäden zur Folge hatten. In einzelnen Fällen wurden Personen bei Unfällen leicht verletzt. Viele Unfälle - gleiche Ursache Ulrichstein. In der Nacht auf Montag (26.01.), gegen 0.30 Uhr, befuhr ein 28-jähriger BMW-Fahrer die Schottener Straße im Ortsteil Rebgeshain von Engelrod kommend in Richtung Schotten. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er dabei auf winterglatter Fahrbahn in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei einen dort befindlichen Hydranten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt. Fulda. Am Montagmorgen (26.01.), gegen 5.30 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Audi-Fahrer aus Großenlüder die B 254 in Fulda aus Richtung Lauterbach kommend auf den Zubringer in Richtung Rodges. An der Einmündung B 254 / Karrystraße bog er nach rechts ab und kam auf der winterglatten Straße auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden VW eines 30-jährigen aus Neuhof. Ein hinter dem VW-Fahrer befindlicher 42-jähriger Opel-Fahrer aus der Gemeinde Kalbach konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den VW auf. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 14.000 Euro Gemünden. Am frühen Montagmorgen (26.01.), gegen 5.40 Uhr, befuhren ein 40-jähriger Mercedes-Fahrer aus dem Landkreis Hildesheim und 66-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Nienburg (Weser) mit seinem Sattelzug den zweispurigen Zubringer zur BAB 5 in Richtung Frankfurt von der BAB 49 kommend. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Mercedes-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen bei winterlichen Straßenbedingungen die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte den Sattelzug. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 3.500 Euro. Cornberg. Am Montagmorgen (26.01.), gegen 8.45 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Hyundai-Fahrer die die K51 von Eltmannsee kommend in Richtung Königswald. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er dabei bei winterlichen Straßenbedingungen von der Fahrbahn ab und touchierte die Schutzplanke. Hierbei entstand rund 500 Euro Sachschaden am Pkw - der Schaden an der Verkehrseinrichtung kann derzeit noch nicht beziffert werden. Da der 22-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, muss er sich zudem in einem Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Insgesamt wurden der Polizei im Zeitraum von Sonntagabend bis Dienstagvormittag über 100 Verkehrsunfälle gemeldet. Zudem kam eine hohe zweistellige Anzahl an Meldungen bezüglich Straßenglätte oder allgemeine Verkehrsbehinderungen - beispielsweise durch Schnee oder liegengebliebene Fahrzeuge. Unfälle mit Schwerverletzten blieben nach derzeitigen Erkenntnissen aus - was sicherlich auch dem geschuldet ist, dass der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmenden das persönliche Fahrverhalten an die äußerlichen Bedingungen angepasst haben und somit ihr Ziel sicher - wenn auch möglicherweise etwas verspätet - erreicht haben. Die osthessische Polizei hat in all der Zeit eng mit den Gefahrenabwehrzentren der Landkreise zusammengearbeitet. Unter anderem waren zahlreiche Kräfte von THW, Feuerwehr, DRK und Malteser sowie die Autobahnmeistereien über unzählige Stunden im Einsatz. Neben den Räum- und Streufahrzeugen waren mehrere Betreuungszüge unterwegs, um die im Stau Stehenden mit heißen Getränken und Decken bestmöglich zu versorgen. Hinweise der Polizei: Da die winterlichen Wetterbedingungen weiter anhalten, appelliert die osthessische Polizei an die Verkehrsteilnehmenden: ○ Unnötige Fahrten vermeiden ○ Fahrweise und Geschwindigkeiten den Witterungsverhältnissen anzupassen ○ Auf den Autobahnen unbedingt Rettungsgassen bilden (Marc Leipold) Kontakt: Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber) Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0 X: