Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen

Brand in Wohnheim Bad Hersfeld. In der Nacht auf Montag (26.01.) meldete ein Bewohner eines Wohnheims in der Straße "Am Ententeich" gegen 00.15 Uhr einen Brand innerhalb des Gebäudes. Beim Eintreffen der Polizei brannte die Matratze eines Bettes in einem Zimmer. Die Flammen konnten durch die Einsatzkräfte unmittelbar gelöscht und so eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Durch den Brand wurde eine Person verletzt, die sich zum Zeitpunkt des Feuers auf dem entsprechenden Bett befand. Sie wurde durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens in dem betroffenen Zimmer liegen aktuell noch nicht vor. Nach den bisherigen Ermittlungen ist von einer vorsätzlichen Brandlegung und davon auszugehen, dass bei dieser der Tod der verletzten Person billigend in Kauf genommen worden ist. Gegen zwei 38 und 40 Jahre alte Tatverdächtige polnischer Staatsangehörigkeit, die noch am Brandort festgenommen worden waren, hat das Amtsgericht deshalb heute Haftbefehle wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerer Brandstiftung erlassen. Allerdings hat es beide Haftbefehle gegen eine Meldeauflage außer Vollzug gesetzt. Die Staatsanwaltschaft behält sich vor zu prüfen, ob gegen die Außervollzugsetzungsentscheidung Beschwerde einzulegen sein wird. Derweil dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft an. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de. Weitere Auskünfte behält sich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Fulda vor. Andreas Hellmich, Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecher, Tel. 0661 / 924-2703 Patrick Bug, Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, Tel. 0661 / 105-1099 Kontakt: Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber) Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0 X: