BPOL NRW: Bundespolizei nimmt Aggressor am Kölner Hauptbahnhof in Gewahrsam
Am gestrigen Tag (27. Januar) beging ein guineischer Staatsangehöriger innerhalb kürzester Zeit eine Reihe von Straftaten. Da er sich nicht beruhigte und sich fortwährend aggressiv verhielt, endete der Tag für ihn im Polizeigewahrsam.
Gegen 16:00 Uhr kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei in einem Geschäft im Kölner Hauptbahnhof.
Bei Eintreffen der Beamten trafen diese auf einen 26-jährigen Guineer sowie mehrere Mitarbeitende der Filiale. Der Mann wollte dort ein Kaltgetränk erwerben, konnte dieses jedoch nicht bezahlen. Als das Personal ihn daraufhin aufforderte, die Örtlichkeit zu verlassen, kam es zu einer verbalen sowie körperlichen Auseinandersetzung, bei der zwei der Mitarbeitenden verletzt wurden.
Eine Sachverhaltsaufklärung oder ein Gespräch waren vor Ort nicht möglich. Alle Versuche, den Aggressor zu beruhigen, blieben erfolglos. Er wehrte sich massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und konnte nur durch das Zusammenwirken mehrerer Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden.
Auch bei der Zuführung zur Dienststelle und während der Identitätsfeststellung leistete der 26-Jährige ebenfalls Widerstand, bespuckte die Uniformierten und bedrohte sie.
Aufgrund seines permanent aggressiven Verhaltens nahmen die Beamten den Gummersbacher zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.
Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung.
Die Einsatzkräfte blieben dienstfähig.
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