BPOL NRW: Erst Widerstand gegen Bundespolizisten, dann Angriff auf Reisenden – Mann endet im Polizeigewahrsam
Am gestrigen Dienstag, 27.Januar, beschäftigte ein 29-jähriger rumänischer Staatsangehöriger die Bundespolizei gleich zweimal innerhalb weniger Stunden im Kölner Hauptbahnhof. Der Abend endete für den Mann im Polizeigewahrsam.
Gegen 19:50 Uhr fiel der Mann zunächst durch lautstarke Streitigkeiten im Bahnhof auf. Da er sich nicht ausweisen konnte, brachten ihn Einsatzkräfte zur Wache der Bundespolizei. Dort begann der 29-Jährige unvermittelt mit dem Kopf und den Fäusten gegen die Tür der Personenschleuse zu schlagen. Als die Beamtinnen und Beamten versuchten, ihn daran zu hindern, leistete er aktiv Widerstand. Verletzt wurde dabei niemand.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zunächst entlassen.
Doch nur rund zwei Stunden später mussten die Einsatzkräfte erneut eingreifen. In der E-Passage geriet der 29-Jährige mit einem 43-jährigen polnischen Staatsangehörigen in Streit. Dabei schlug er dem Mann mit einem Schlüssel in der Hand ins Gesicht. Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten den polizeibekannten Mann in Gewahrsam.
Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
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