Mülheim an der Ruhr / Essen: Falsche Wasserwerker erbeuten Schmuck von Seniorin – Zeugenaufruf

45468 MH.-Altstadt I / 45219 E.-Kettwig: Am Dienstagmittag (27. Januar) kam es in Essen-Kettwig und in Mülheim-Altstadt zu zwei ähnlich gelagerten Betrugsdelikten durch falsche Wasserwerker zum Nachteil von Seniorinnen. Die Polizei sucht Zeugen. Zunächst verschaffte sich gegen 13:20 Uhr ein bislang unbekanntes Duo, bestehend aus einem Mann und einer Frau, unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung einer 74-jährigen Seniorin an der Kaiserstraße in Mülheim an der Ruhr. Die beiden vermeintlichen Wasserwerker gaben vor, den Wasserdruck aufgrund einer nahegelegenen Baustelle zu überprüfen. Während die Tatverdächtige gemeinsam mit der Seniorin ins Badezimmer ging, um den Wasserdruck zu überprüfen, erbeutete der Mann unbemerkt Schmuck. Gegen 14:40 Uhr klingelte ebenfalls ein unbekanntes Duo, ebenfalls bestehend aus einem Mann und einer Frau, an der Tür einer 83-jährigen Essenerin in der Akademiestraße in Essen-Kettwig. Auch hier gaben sich die Tatverdächtigen als Wasserwerker aus und erklärten, den Wasserdruck überprüfen zu müssen. Die Tatverdächtige ging gemeinsam mit der Seniorin ins Badezimmer, während der Mann unbemerkt Schmuck erbeutete. Die 74-jährige Mülheimerin beschrieb den männlichen Tatverdächtigen als etwa 1,65 Meter groß und schwarz gekleidet. Die weibliche Tatverdächtige beschrieb sie als etwa 1,60 Meter groß und schlank. Sie trug eine blaue Hose und eine schwarze Jacke. Beide sollen schwarze Haare gehabt haben. Das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Essen hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Taten. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die am 27. Januar im Bereich der Akademiestraße in Essen-Kettwig oder der Kaiserstraße in Mülheim an der Ruhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de