Falsche Polizeibeamte betrügen Seniorin – Wertgegenstände und Bargeld ausgehändigt
(hd) Eine 87-jährige Frau aus Spenge ist am Mittwochnachmittag (28.01.2026) Opfer falscher Polizeibeamter geworden. In den Mittagsstunden rief ein Mann bei der Seniorin an, der sich als Polizeioberkommissar vorstellte. Er warnte die Dame davor, dass an ihrer Anschrift ein Einbruch bevorstehe und bot an, ihre Wertgegenstände vorübergehend in sichere amtliche Verwahrung zu nehmen. Die 87-Jährige willigte ein. Wenig später erschien ein Mann an dem, an der Straße Am Schützenwäldchen gelegenen, Wohnhaus. Dieser nahm diverse Gegenstände und Bargeld an sich. Nach einer ersten Schätzung entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich. Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 180 cm groß, schlank und dunkel gekleidet. Der Mann sprach akzentfreies Hochdeutsch. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die etwas Verdächtiges im Umfeld des Tatortes beobachtet haben, werden gebeten, unter Tel. 05221 / 888-0 Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Die Polizei warnt vor Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen. Echte Polizeibeamte werden Bürgerinnen und Bürger nicht telefonisch nach Wertgegenständen befragen, oder gar deren Aushändigung verlangen. Am Telefon sollten generell keine Angaben zu finanziellen Verhältnissen gemacht werden. Wenn sich im Rahmen eines Telefongesprächs Zweifel an der Identität einer vermeintlichen Amtsperson ergeben, sollte das Gespräch beendet werden. Im Anschluss kann die Behörde, von der der angebliche Amtsträger kommt, angerufen werden, um die Echtheit zu überprüfen.
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