Gefälschte 50-Euro-Scheine in Hagenow festgestellt

Binnen einer Woche hat die Polizei in Hagenow drei Strafanzeigen wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld aufgenommen. In zwei Fällen bezahlten bislang unbekannte Täter in einer Apotheke mit jeweils einem gefälschten 50-Euro-Schein. In einem weiteren Fall wurde Falschgeld an einer Supermarktkasse festgestellt. Hinweise auf den oder die Täter liegen derzeit nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass festgestelltes Falschgeld keinesfalls an andere Personen weitergegeben werden darf. Stattdessen ist es unverzüglich der Polizei zu übergeben. Das Inverkehrbringen von Falschgeld ist strafbar. Bürgerinnen und Bürger können Banknoten eigenständig mithilfe des sogenannten Euro-Banknoten-Schnelltests überprüfen: Fühlen: Echte Banknoten bestehen aus speziellem Papier mit fester, griffiger Struktur. Sie dürfen sich weder glatt noch wachsartig anfühlen. Zudem verfügen die Scheine auf der Vorderseite über fühlbare Elemente, etwa das Druckbild als Relief oder Schraffuren am Rand. Sehen: Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Wasserzeichen, das Porträt-Hologramm sowie der Sicherheitsfaden sichtbar. Kippen: Durch eine Kippbewegung aus dem Handgelenk verändert sich bei den 50- bis 500-Euro-Banknoten der ersten Serie auf der Rückseite die Farbe der Wertzahl rechts unten. Weiterführende Informationen zur Erkennung von Falschgeld sind auf den Seiten der polizeilichen Beratung unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/ abrufbar. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Felix Zgonine Telefon: 03874 411-305 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de