Verfassungsfeindliche Parolen in Rostock
Gegen 15:15 Uhr erhielt die Polizei am heutigen Tage Kenntnis darüber, dass sich drei Personen im Bereich des Doberaner Platzes aufhalten und dabei verfassungsfeindliche Musik über eine Bluetooth-Box abspielen und auch Parolen rufen.
Im Rahmen der Sofortmaßnahmen konnten drei Personen im Alter von 16 bis 19 Jahren angetroffen werden.
Nach der Befragung und Auswertung von Zeugenhinweisen konnte ein 17-jähriger Deutscher aus dieser dreiköpfigen Gruppe als Tatverdächtiger ermittelt werden.
Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.
Im Nachgang wurde die Polizei gegen 16:10 Uhr erneut zu einem Sachverhalt in die Rostocker-KTV gerufen.
Hier wurde der 19-jährige deutsche Geschädigte im Bereich der Straßenbahnhaltestelle "Saarplatz" von einer dreiköpfigen unbekannten Tätergruppe körperlich attackiert und bedroht. Der 19-Jährige war zuvor Begleiter des 17-jährigen Tatverdächtigen vom Doberaner Platz. Die unbekannten Täter flüchteten anschließend in Richtung des Ulmenmarktes.
Hier wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
Hinweise zu den Tätern und der Tat nehmen der Kriminaldauerdienst in Rostock unter der TelNr.: 0381/ 4916 1616 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zur Mitteilung von Hinweisen kann zudem die Onlinewache auf der Homepage der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de genutzt werden.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeiführer vom Dienst
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