+Wertsachen in den Kochtopf packen – aktuell dreiste Masche von Betrügern+

In den vergangenen Tagen ist es in beiden Landkreisen vermehrt zu Betrugsversuchen mit unterschiedlichen Maschen gekommen, bei denen sich die Täter telefonisch meldeten und sich unter anderem als angebliche Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter ausgaben. Besonders im Bereich Achim treten derzeit Täter mit einer besonders dreisten Vorgehensweise auf, um ihre Opfer dazu zu bringen, Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen herauszugeben. Die Betrüger behaupten, eine Räuber- oder Diebesbande sei in der Nachbarschaft aktiv und habe bereits gezielt Häuser und Wohnungen ausgespäht. Um das Vermögen zu "schützen", sollen die Angerufenen ihre Wertsachen - etwa Geld, Schmuck, Gold oder auch EC-Karten samt PIN - in Kochtöpfe oder andere Behältnisse legen und diese anschließend vor die Haustür stellen. Ein angeblicher Polizeibeamter werde die Gegenstände dann "sicherstellen" und sie später wieder zurückbringen. In Wahrheit warten die Täter jedoch in der Nähe und holen die so verpackten Wertsachen unerkannt ab. Die Polizei warnt eindringlich: Echte Polizeibeamte fordern niemals telefonisch oder persönlich die Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen. Ebenso werden keine Gegenstände zur "Sicherung" abgeholt. Wer solche Anrufe erhält, sollte sofort auflegen und die echte Polizei unter 110 oder eine bekannte Dienststelle kontaktieren. Grundsätzliche Verhaltenstipps der Polizei bei Betrugsanrufen: - Geben Sie niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an unbekannte Personen weiter. - Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort - auch wenn die angezeigte Rufnummer angeblich von der Polizei stammt. - Sprechen Sie mit Angehörigen oder Nachbarn über solche Anrufe und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. - Melden Sie verdächtige Vorfälle der Polizei unter der 110 oder einer Ihnen bekannten Dienststelle.Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Verden / Osterholz Fenja Land Telefon: 04231/806-104 E-Mail: pressestelle@pi-ver.polizei.niedersachsen.de