BPOLI MD: Mann ohne Ticket will Zug nicht verlassen und schlägt zu
Am Montag, den 2. Februar 2026 schlug ein Fahrgast einen
Bahnbediensteten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, nachdem dieser ihn mehrmalig aufgefordert hatte den haltenden Zug am Bahnhof Großkorbetha aufgrund seines fehlenden Zugtickets zu verlassen. Der Geschlagene erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf und musste mittels Rettungsdienstes in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Sofort verständigte Streifen der Bundes- und Landespolizei verlegten zum Bahnhof Großkorbetha. Dort trafen sie auf den geschädigten Triebfahrzeugführer und Zeugen des Geschehens, der Beschuldigte hatte den Tatort allerdings bereits verlassen. Bei der Nachsuche konnten die eingesetzten Bundespolizisten den Deutschen aufgrund der Täterbeschreibung im Ortskern Großkorbetha stellen und seine Personalien überprüfen. Gemeinsam mit der hinzugerufenen zuständigen Landespolizei wurde der 31-Jährige über die ihm zur Last gelegten Straftaten belehrt. Er gab selbst an nicht im Besitz eines gültigen Fahrausweises gewesen zu sein. Er erhielt Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen und wurde mit einem positiven freiwilligen Drogenschnelltest aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.
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