Erneuter Durchsuchungs- und Festnahmeeinsatz der EG „Capo“/47-jähriger Tatverdächtiger mit Untersuchungshaftbefehl festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS) und der Bonner Polizei: Im März 2025 waren bei einem europaweiten Einsatz gegen die organisierte Betäubungsmittelkriminalität insgesamt 13 Männer mit Untersuchungshaftbefehl festgenommen worden, denen mit weiteren Beschuldigten vorgeworfen wurde, Betäubungsmittel im großen Stil nach Deutschland eingeführt und hier veräußert zu haben. Bei dem Einsatz konnten unter anderem 27 Kilogramm Marihuana, mehrere scharfe Schusswaffen, aber auch zahlreiche Vermögenswerte wie z.B. 200.000,- Euro Bargeld sichergestellt werden (siehe Pressemeldung vom 28.03.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6001113). Im Zuge der weiteren Ermittlungen, insbesondere nach der Auswertung der bei dem Einsatz in 2025 sichergestellten Beweismittel, gerieten seitdem weitere sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 63 Jahren ins Visier der Ermittler der EG "Capo" des Kriminalkommissariats 21 der Bonner Polizei. Am heutigen Dienstagmorgen (03.02.2026) wurden insgesamt sieben richterlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse in Wohnobjekten in Bonn (3), Sankt Augustin, Troisdorf sowie in Rheinland-Pfalz und in Brandenburg vollstreckt. Dabei kamen auch Spezialeinheiten der Polizei zum Einsatz. Gegen einen 47-jährigen Tatverdächtigen hatte die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen zuvor einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erwirkt. Dem Mann wird vorgeworfen, Betäubungsmittelgeschäfte mit Kokain getätigt zu haben, während er sich im offenen Vollzug befand. Er wurde an seiner Wohnschrift festgenommen. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel, insbesondere Datenträger, sichergestellt. Zudem konnten auch Vermögenswerte, unter anderem 22.000 Euro Bargeld und Schmuck, gesichert werden. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel, dauern an. Rückfragen bitte an: Polizei Bonn Pressestelle Telefon: 0228 - 151023 Fax: 0228-151202 Folgen Sie für aktuelle Informationen gerne unserem WhatsApp-Kanal: