Nach Ladendiebstahl: Mitarbeiter im Geschäft rassistisch beleidigt; Bundespolizisten mit „Sieg Heil“ begrüßt-

Am 03.02.2026 gegen 22.30 Uhr soll ein aggressiver Mann (m.42) in einem Drogeriemarkt im Hamburger Hauptbahnhof zunächst zwei Flaschen Wein im Wert von 24 Euro in seine Jackentaschen gesteckt haben. Beim Verlassen des Geschäfts, ohne die Ware zu bezahlen, wurde er von einem Mitarbeiter angehalten und auf den Diebstahl angesprochen. "Umgehend soll der Mitarbeiter aufgrund seiner dunklen Hautfarbe auf übelste Weise rassistisch beleidigt worden sein." Der Beschuldigte konnte bis zum Eintreffen einer angeforderten Bundespolizeistreife vor Ort festgehalten werden. "Die Polizeibeamten wurden von dem Beschuldigten durch Heben des rechten Armes und dem lauten Ruf "Sieg Heil" begrüßt." Das Diebesgut wurde anschließend aufgefunden und konnte dem Kaufhausdetektiv, der die Tat beobachtet hatte, übergeben werden. Die Überprüfung der Personalien des Tatverdächtigen ergab, dass dieser bereits polizeilich wegen Hausfriedensbruch, Diebstahl und gefährliche Körperverletzung bekannt war. "Gegen den litauischen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf Diebstahl und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Beleidigung) eingeleitet." Der Beschuldigte musste vor Ort wieder entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt zuständigkeitshalber das LKA 7 der Hamburger Polizei. "RC" Rückfragen bitte an: Pressesprecher Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens ("RC") Telefon:Mobil 0172/4052 741 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg