BPOL NRW: Fremde Frauen umarmt und beleidigt: Bundespolizei stellt Tatverdächtigen

Am 3. Februar unterstützten Bundespolizisten Beamte des Ordnungsamtes, die einen Mann feststellten, der immer wieder fremde Frauen umarmte und beleidigte. Auf dem Weg zur Dienststelle leistete der Beschuldigte Widerstand gegen die Verbringung. Gegen 15:20 Uhr meldete sich eine 25-Jährige bei Mitarbeitern des Ordnungsamtes, die sich in einer Drogerie-Filiale am Essener Hauptbahnhof aufhielten. Die junge Frau bat um Hilfe, da sie soeben von einem ihr völlig fremden Mann umarmt worden war. Als die Streife der Bundespolizei eintraf, stellten die Beamten den 31-Jährigen vor Ort fest und konfrontierten ihn mit dem Sachverhalt. Nach erfolgter Belehrung gab der syrische Staatsbürger an, er suche eine Lebensgefährtin und umarmte deswegen Frauen. Weitere Angaben zu dem Sachverhalt machte er nicht. Ausweisen wollte sich der Tatverdächtige gegenüber den Beamten ebenfalls nicht, weshalb die Einsatzkräfte ihn zur Wache brachten. Vor Verlassen des Geschäfts beleidigte der Duisburger die deutsche Staatsbürgerin verbal und versuchte, schnellen Schrittes auf sie zuzulaufen. Da ein Angriff nicht ausgeschlossen werden konnte, führten die Uniformierten den Beschuldigten zu Boden und fixierten ihn. Hiergegen und bei der Verbringung in die Diensträume leistete der Syrer Widerstand. Ein Fingerabdruckscan bestätigte seine Identität zweifelsfrei. Nach Erteilung eines Platzverweises verließ der Beschuldigte die Wache. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.