Polizeieinsatz im Bereich des Zeugen nach eskaliertem Streit unter mehreren Personen gesucht

(lei) Zahlreiche Polizeistreifen waren am frühen Mittwochabend im Stadtteil Lauterborn im Einsatz, um nach mehreren flüchtigen Personen zu fahnden, die zuvor an einer Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen. Diese habe sich gegen 17.35 Uhr an einer Bushaltestelle in der Senefelderstraße, kurz vor dem Odenwaldring, zugetragen. Den bisher vorliegenden Informationen zufolge sei es in einem Bus der Linie 105 in Richtung Rosenhöhe aus noch unbekannten Gründen zunächst zu Streitigkeiten zwischen der später gesuchten Gruppe - es war die Rede von fünf bis sechs Jugendlichen - und zwei 19-Jährigen gekommen. Als die Beteiligten an der Haltestelle ausstiegen, soll einer aus der Gruppe (16 bis 17 Jahre alt, kräftige Statur, kurze schwarze Haare, schwarze lange Winterjacke) einen schusswaffenähnlichen Gegenstand hervorgeholt und dem Heranwachsenden sowie seiner gleichaltrigen Begleiterin in bedrohlicher Weise vorgehalten haben. Als der 19-Jährige wiederum einen länglichen Gegenstand vorzeigte, ergriff die Gruppe die Flucht in Richtung des nahegelegenen Ring-Centers. Die beiden 19-Jährigen blieben unverletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach der Gruppe, bei der über zwei Dutzend Polizistinnen und Polizisten vor und in dem Einkaufszentrum sowie in den angrenzenden Straßen im Einsatz waren, blieb bislang ohne Erfolg. Im Zusammenhang mit dem Geschehnis erhielten die Beamten auch Hinweise auf wahrgenommene Knallgeräusche; ob diese auf eine mögliche Schussabgabe zurückzuführen sind oder die Geräusche eine andere Ursache hatten, ist noch unklar und eine noch zu klärende Frage im Zuge der weiteren Ermittlungen. Jedenfalls fanden sich vor Ort, trotz gründlicher Absuche, bislang weder Patronenhülsen, noch anderweitig hinreichende Spuren auf eine Schussabgabe. Eine unbeteiligte Frau erlitt im Zuge des Geschehens offenbar einen Kreislauf-Zusammenbruch und kam anschließend vorsorglich in eine Klinik. Die Polizei sucht zur Aufklärung des Vorfalls nun weitere Zeugen. Wer dazu Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-5100 beim Polizeirevier Offenbach zu melden. Die Ermittlungen, die vorerst wegen Verdachts der Bedrohung geführt werden, dauern an. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309 Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de