Tankstopp führt zur Fahrtuntersagung: Auto mit falschen Kennzeichen ohne Versicherung festgestellt; Messer in Ablage

Gestern Abend gegen 23.30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei auf dem Autohof Wikingerland in Busdorf ein Daihatsu mit zwei Insassen auf. Nach Beendigung des Tankvorgangs kontrollierten die Beamten den PKW. Der Fahrer wies sich ordnungsgemäß aus, konnte jedoch keine Fahrzeugpapiere vorlegen. Die Bundespolizisten stellten fest, dass sich vorne keine Zulassungsplakete befand. Auch wurden die Beamten bei Betrachtung der hinteren Zulassungspalette stutzig. (siehe Bild) Ermittlungen ergaben, dass die Autokennzeichen zu einem anderen Fahrzeug, einem Dacia, gehörten, welches aber im letzten Jahr abgemeldet wurde und somit keinen Versicherungsschutz genießt. Da sich keine Plaketten an dem abgemeldeten Autokennzeichen befanden, nahm der 50-Jährige offensichtlich eine Plakette von einem dritten Fahrzeug und verwendete diese für den Daihatsu. Als die Bundespolizisten den Fahrer damit konfrontierten, gab dieser zu, die Straftaten begangen zu haben. Man war nur auf dem Weg nach Hause und nun war hier "Endstation". Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Autokennzeichen sicher. Bei der Durchsuchung des Autos kam in der Ablage noch ein Einhandmesser zum Vorschein. Die Bundespolizisten stellten auch das Messer sicher. Den 50-jährigen Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und dem Waffengesetz. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461 / 31 32 - 1010 Mobil: 0160/89 46 178 Fax: 030/2045612243 E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de