BPOL NRW: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen
Am Donnerstagvormittag, 4. Februar 2026, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen am Bahnhof Kaldenkirchen einen 49-jährigen Deutschen. Der Mann war Fahrgast im Regionalexpress 13 auf der Fahrt von Venlo nach Hamm. Bei der Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbeständen stellte sich heraus, dass der Reisende mit einem Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Bremen wegen Computerbetruges gesucht wird. Der Verurteilte hat noch eine Restfreiheitsstrafe von 143 Tagen zu verbüßen. Die Bundespolizei brachte den Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Bundespolizeirevier Kempen zum Haftantritt in das Gefängnis in Willich.
Einen 38-jährigen Polen kontrollierte die Bundespolizei am späten Abend als Fahrgast im Regionalexpress 19 am Bahnhof Emmerich. Hier ergab die Personalienüberprüfung, dass der Reisende mit einem internationalen Auslieferungshaftbefehl wegen Straftaten zum Nachteil von Personen durch die polnischen Behörden gesucht wird. Hiernach muss der Gesuchte noch eine fünfjährige Haftstrafe in Polen verbüßen. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Es ist beabsichtigt, den Mann am Donnerstag, 5. Februar 2026, nach Rücksprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf dem Haftrichter am Amtsgericht Kleve vorzuführen.
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