BPOL NRW: Falschparker versucht, mittels Bargeld „Knöllchen“ zu umgehen. Bundespolizei ermittelt nach Bestechungsversuch!
Am Morgen des 31. Januars befuhr ein Mann mit seinem Pkw eine Fußgängerzone, um anschließend direkt vor dem Hauptbahnhof Gelsenkirchen zu parken. Zur Vermeidung eines Bußgelds bot er den Beamten anschließend mehrfach Bargeld an.
Gegen 11:15 Uhr wurde die im Gelsenkirchener Hauptbahnhof eingesetzte Streife der Bundespolizei auf das Fahrzeug vor dem Bahnhof aufmerksam. Nachdem der Fahrer sein Fahrzeug durch die stark frequentierte Fußgängerzone manövriert hatte, parkte er unmittelbar vor dem Bahnhof. Anlass seiner Fahrt war wohl die Feier einer Hochzeit in der Nähe.
Da das Fahrzeug zudem den Rettungsweg des Bahnhofs versperrte, wurde der Fahrer aufgefordert, sein Auto zu entfernen. Da der rumänische Staatsbürger dieser Aufforderung nicht nachkam, entschieden sich die Polizisten, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten, und stellten die Identität des Mannes fest. Hierzu belehrten sie den 26-Jährigen.
Dieser bot den Einsatzkräften daraufhin Bargeld an, um die Sache zu vergessen. Als die Polizisten ihn darauf hinwiesen, dass er sich damit der Bestechung schuldig mache, ignorierte der Mann den Hinweis und bot erneut Geld an, um die Einleitung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens zu verhindern.
Nach der Belehrung als Beschuldigter in einem Strafverfahren äußerte sich der Gelsenkirchener nicht mehr. Auch der erneuten Aufforderung, sein Auto zu entfernen, kam der Tatverdächtige anschließend nach. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechung von Amtsträgern ein.
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