Gemeinsam für mehr Sicherheit: Polizeidirektion Braunschweig und die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg vereinbaren Sicherheitsstrategie

Ein weiterer Medieninhalt Braunschweig, 05.02.2026 Um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen, haben die Polizeidirektion Braunschweig sowie die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg am Donnerstag, 5. Februar 2026, eine gemeinsame Sicherheitskooperation vereinbart. Damit wird die bereits bestehende Zusammenarbeit auf eine gemeinsame, übergeordnete Ebene gehoben und strategisch weiterentwickelt. Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig, betont: "Die Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger entsteht nicht allein durch sinkende Kriminalitätszahlen. Ebenso entscheidend sind eine sichtbare staatliche Präsenz sowie das Vertrauen in verlässliche Strukturen der Gefahrenabwehr und Prävention. Genau hier setzt die gemeinsame Sicherheitskooperation an." Ziel der Vereinbarung ist es, bestehende Maßnahmen nicht zu ersetzen, sondern strategisch weiterzuentwickeln. In allen drei Städten bestehen seit Jahren bewährte Kooperationsformate wie Sicherheitspartnerschaften, Präventionsräte sowie gemeinsame Streifen und ordnungsrechtliche Maßnahmen. Diese werden durch die neue Sicherheitskooperation auf einer übergeordneten Ebene gebündelt. Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, betont: "Die Sicherheit der Braunschweigerinnen und Braunschweiger liegt mir besonders am Herzen, denn sie ist eine Grundvoraussetzung für Lebensqualität und ein starkes demokratisches Miteinander. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen, wie beispielsweise der Einrichtung der Stadtwache am Bohlweg, der Ausbau von Videoüberwachung sowie der Einrichtung von Alkohol- und Waffenverbotszonen haben wir bereits wichtige Schritte vollzogen, um sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt zu stärken. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit überregionalen Partnern gehen wir diesen Weg konsequent weiter, damit Braunschweig noch sicherer und lebenswerter wird." Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, ergänzt: "Mit der bereits bestehenden Sicherheitspartnerschaft und dem Projekt 'Salzgitter - sicher und sauber 2.0' haben wir bereits regelmäßige Kontrollen, mehr Präsenz sowie klare Maßnahmen für Ordnung und Sauberkeit etabliert. Die neue erweiterte Sicherheitskooperation ermöglicht es uns, die bewährten Ansätze weiterzuführen und schnell, wirkungsvoll und abgestimmt zu handeln und dennoch dabei die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten im Blick zu behalten." Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg fügt hinzu: "Unser Ziel ist es, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dort gerne aufhalten und sicher fühlen. Dazu gehören neben Präsenz und Prävention auch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitsempfindens und der Aufenthaltsqualität, wie zum Beispiel die Umrüstung der Beleuchtung am Wolfsburger Nordkopf oder die Videoüberwachung in der Kaufhofpassage." Die Sicherheitskooperation umfasst abgestimmte Präventions- und Präsenzmaßnahmen, gemeinsame operative Schwerpunkte sowie regelmäßige Sicherheitsaudits. Dazu zählen unter anderem verdichtete gemeinsame Streifen, behördenübergreifende Kontrollen, Aktionstage und ein konsequentes Vorgehen bei Störungen im öffentlichen Raum. Ziel ist es, die Reaktionsfähigkeit bei sicherheitsrelevanten Lagen zu stärken, Doppelstrukturen zu vermeiden und gemeinsam sichere, lebenswerte Städte zu fördern. Rückfragen bitte an: Polizei Braunschweig PD Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0531/476-1041 E-Mail: pressestelle@pd-bs.polizei.niedersachsen.de