Polizei Dortmund führt Präsenzkonzeption „Sicherheit in Bus und Bahn“ auch im Jahr 2026 fort
Lfd. Nr.: 0108
Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Dortmund, Bundespolizei Dortmund, Stadt Dortmund und DSW21
Bereits seit 2009 besteht die erfolgreiche Partnerschaft zur Erhöhung der Sicherheit im Bereich Hauptbahnhof und der Stadtteilbahnhöfe zwischen Polizeipräsidium Dortmund, Bundespolizei, DSW21 und Kommunalem Ordnungsdienst. Und bereits seit 2018 in fester Projektstruktur.
In 2025 kann nun eine eindrucksvolle Bilanz gezogen werden:
Über 1600 Personalstunden Polizeipräsidium Dortmund
Über 900 Personalstunden der Bundespolizei
Über 400 Personalstunden DSW21
Über 100 Personalstunden des Kommunalen Ordnungsdienstes
haben zu 33 Strafanzeigen, 70 Ordnungswidrigkeiten, 120 Platzverweisen, 8 Festnahmen und 23 Ingewahrsamnahmen bei insgesamt 1828 kontrollierten Personen geführt.
Beeindruckend auch die Anzahl der Gespräche mit Reisenden. Mehr als 1400 Mal nutzten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit mit Vertretern der verschiedenen Sicherheitspartner Kontakt aufzunehmen und Fragen zu stellen oder Hinweise zu geben.
Eine vorläufige erste Bewertung zu den Auswirkungen dieser gemeinsamen Maßnahmen kann auch schon gezogen werden. In fast allen Bereichen der für ÖPNV-Haltestellen typischen Delikte zeichnet sich ein leichter Rückgang der Fallzahlen ab.
Bereits am 03. Februar (in den Nachmittags- bis frühen Abendstunden) fand nunmehr der erste gemeinsame Schwerpunkteinsatz 2026 der Präsenzkonzeption "SiBB - Sicherheit in Bus und Bahn" statt.
Die Sicherheitspartner kontrollierten hier gemeinsam 182 Personen. 3 Strafanzeigen und 2 Ordnungswidrigkeiten waren die Folge. 3 Mal musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. Über 200 Gespräche mit Reisenden wurden geführt.
Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen war der Hauptbahnhof Dortmund. Und hier insbesondere Kontrollen zur Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum.
Besonders fiel an diesem Tag ein 14-Jähriger an der Haltestelle Brunnenstraße auf. Bei ihm wurde bei der Durchsuchung ein Schlagring vorgefunden. Gegen ihn wird wegen des Besitzes eines solchen "verbotenen Gegenstandes" nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Er wurde noch am gleichen Tag dem Elternhaus übergeben.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Kay-Christopher Becker
Telefon: 0231/132-1031
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de