Essen: Verkehrsdienst beweist guten Riecher – LKW mit 27 Mängeln aus dem Verkehr gezogen

Ein weiterer Medieninhalt 45326 E.-Altenessen-Süd: Am Montagnachmittag (2. Februar) zog der Verkehrsdienst der Polizei Essen an der Gladbecker Straße einen LKW aus dem Verkehr. Nachdem der LKW bereits auf den ersten Blick deutliche Mängel aufgewiesen hatte, musste der Fahrer (22) zur weiteren Begutachtung zur nächsten Dekra-Station fahren. Gegen 15:30 Uhr hielten die Beamten den 22-jährigen LKW-Fahrer an. Bereits die Hecktür machte keinen guten Eindruck. Wie auf dem Foto erkennbar hatte der Rost schon vor geraumer Zeit erfolgreich sein Werk begonnen. Auch die Schraube der Anhängerkupplung und die Frontachse waren durchgerostet. Bei einem möglichen Bruch der Achse hätte der Laster nicht mehr kontrolliert gesteuert werden können, was mit einer erheblichen Unfallgefahr verbunden ist. Aufgrund dieser Mängel musste der LKW unter Polizeiaufsicht sofort zur nächsten DEKRA-Station fahren, um dort noch eingehender begutachtet zu werden. Dort kamen insgesamt 27 Mängel zum Vorschein. Neben zwei geringen wurden 23 erhebliche sowie zwei gefährliche Mängel festgestellt. Zu den Mängeln zählte unter anderem, dass die Auspuffanlage mit Draht festgebunden war (siehe Foto) und der Motor Öl verlor (auch während der Kontrolle). Zudem waren statt der zwei erlaubten, insgesamt vier Sitze eingebaut. Der vorgeschriebene Rußpartikelfilter fehlte, bzw. war ausgebaut worden. Dem Fahrer (auch Halter) wurden nicht nur die Kosten für das Gutachten aufgebrummt, die Polizei hat wegen der Inbetriebnahme eines nichtvorschriftsmäßigen Lkws sowie der Inbetriebnahme trotz erloschener Betriebserlaubnis eine Ordnungswidrigkeitenanzeige geschrieben, die nicht nur eine Geldstrafe, sondern auch einen Punkt in Flensburg (Fahreignungsregister KBA) nach sich zieht./SyC Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de