Ermittlungserfolg der Nürnberger Kriminalpolizei nach Wohnungseinbruch – Festnahme mehrerer Tatverdächtiger
Seit November 2024 führte das Fachkommissariat für Wohnungseinbruch der Nürnberger Kriminalpolizei, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, intensive Ermittlungen gegen eine mutmaßlich Einbrechergruppierung. Die Täter stehen im Verdacht, versucht zu haben, einen Tresor aus einem Nürnberger Wohnhaus zu stehlen. Den Ermittlern ist es gelungen, mehrere Tatverdächtige zu identifizieren und festzunehmen.
Im November 2024 verschafften sich die Täter nachts Zugang zu einem Einfamilienhaus im Nürnberger Stadtteil Worzeldorf. Sie versuchten, einen Tresor aus dem Keller des Wohnhauses zu stehlen. Während die Mutter gerade im Urlaub waren, schlief ihre 23-jährige Tochter alleine im zweiten Obergeschoss. Sie wurde auf Geräusche und zwei Stimmen aus dem Keller aufmerksam und alarmierte umgehend die Polizei. Mehrere Einsatzkräfte umstellten das Haus und nahmen die beiden Einbrecher kurze Zeit später fest. Die beiden Männer im Alter von 55 und 47 Jahren wurden am nächsten Tag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt und befinden sich seitdem in Haft. Bereits bei der Festnahme bestand der Verdacht, dass es weitere Komplizen geben könnte.
Die weiteren Ermittlungen übernahm das für Wohnungseinbruch zuständige Fachkommissariat 24 des Kriminalfachdezernats 2 in Nürnberg. Aufgrund der Vielzahl an polizeilichen Maßnahmen, die durchgeführt werden mussten, rief das Kriminalfachdezernat im November 2024 die Arbeitsgruppe "Kirchsteig" ins Leben.
Durch intensive und aufwendige kriminaltaktische Maßnahmen der Kriminalpolizei, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, bestätigte sich der Verdacht, dass die festgenommenen Tatverdächtigen nicht allein agierten. Es konnten weitere Mitglieder identifiziert werden. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Objekte in unterschiedlichen Städten in Bayern durchsucht.
Im Zuge weiterer operativer Maßnahmen und der Auswertung von Beweismitteln erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 48-Jährigen und 54-Jährigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erließ das zuständige Amtsgericht einen Haftbefehl gegen die beiden. Die Beamten nahmen sie schließlich an ihren Wohnanschriften in Thannhausen und in Nürnberg fest. Sie befinden sich seitdem in Haft. Insgesamt handelte es sich bei den Tatverdächtigen um fünf Männer aus dem Kosovo.
Inzwischen wurden gegen den Großteil der Gruppierung Freiheitsstrafen ausgesprochen, die teils zur Bewährung ausgesetzt wurden.
Erstellt durch: Kai Schmidt / bl
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