BPOL NRW: Für Pfand in die Gleise gestiegen – Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

Am 6. Februar griff die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof ein, nachdem ein Mann den Gleisbereich betreten hatte. Gegen 17:00 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei auf Bahnsteig 8 einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der trotz mehrfacher Wahrnehmung der Einsatzkräfte den Gleisbereich betrat. Die Polizisten sprachen den Wohnungslosen an und belehrten ihn über das unbefugte Betreten der Gleise und die Gefahren seines Handelns. Der Deutsche gab an, Pfandflaschen sammeln zu wollen. Die Uniformierten führten eine Personenkontrolle durch und erteilten dem 31-Jährigen anschließend einen Platzverweis für den Bereich des Essener Hauptbahnhofs. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Durch den entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält. Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen# Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Luca Wilmes Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.