Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei Mönchengladbach
In Viersen Brüggen kam es am 7.Februar gegen 20:00 Uhr zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 32-jähriger Mann soll mit seinem Fahrzeug auf der B 221 in Höhe der Stiegstraße von einem 55-jährigen Fahrer eines Toyotas ausgebremst und unmittelbar danach angegriffen worden sein. Hierbei wurde der Mann lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Die Polizei Mönchengladbach richtete eine Mordkommission ein.
Der Geschädigte wurde in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht, sein Beifahrer erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen und wurde einem Viersener Krankenhaus zugeführt.
Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später in Begleitung seines minderjährigen Sohnes, der bei der Tatausführung nicht zugegen war, in Bracht im Auto angetroffen werden.
Nach jetzigem Stand der Ermittlungen handelt es sich bei der Gewalttat um eine Beziehungstat. Bei dem schwerverletzten 32-Jährigen handelt es sich um den neuen Lebenspartner der Ex-Frau des Tatverdächtigen.
Mittlerweile ist der 32-jährige Geschädigte außer Lebensgefahr.
Der 55-jährige Täter mit syrischer Staatsangehörigkeit wurde im Laufe des Sonntags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld einem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ.
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