BPOL NRW: Bundespolizei zieht Waffen am Flughafen Köln Bonn aus dem Verkehr

Am Freitag, den 06.02.26 konnten Sicherheitsmitarbeiter des Flughafen Köln Bonn erneut eine Waffe in einem Reisekoffer feststellen. Beamte der Bundespolizei nahmen die Röntgenbilder in Augenschein und baten daraufhin den Besitzer in die Kofferhalle. Nach der Öffnung des Koffers wurde festgestellt, dass es sich um eine Softair-Waffe mit dazugehöriger Munition handelt. Der Besitzer, ein 53 Jahre alter Deutscher, gab an, dass er die Waffe mit nach Zypern nehmen wollte, um dort auf Tauben zu schießen. Die vollautomatische Druckluftwaffe wies eine Energie von über 0,5 Joul auf und hatte kein erforderliches Prüfzeichen. Somit ist sie nach dem Waffengesetz verboten. Die Waffe wurde durch die Beamten vor Ort sichergestellt und den Mann erwartet nun ein Strafverfahren. Am Samstag, den 07.02.25 wurden die Beamten der Bundespolizei gleich zweimal zur Luftsicherheitskontrolle des Flughafen Köln Bonn gerufen. Zunächst konnte durch das Luftsicherheitskontrollpersonal beim Durchleuchten eines Handgepäckstücks ein verdächtiger Gegenstand erkannt werden. Die hinzugerufene Besitzerin, eine 37-jährigen Türkin auf dem Weg nach Teneriffa, gab an ihr Einhandmesser dort vergessen zu haben. Etwas später kam es zu einem nahezu identischen Fall mit einem 61-jährigen Deutschen, der auf dem Weg nach Dublin war. Auch er hatte ein Einhandmesser im Handgepäck dabei. Beide Personen konnte ihre Flüge antreten, jedoch ohne ihre Messer. Beide müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die Bundespolizei weist erneut darauf hin, dass Munition, Waffen, waffenähnliche oder gefährliche Gegenstände nicht in das Handgepäck gehören. Selbst versehentlich mitgeführte Gegenstände führen regelmäßig zu Verfahrenseinleitungen und zu Verzögerungen im Ablauf. Bitte prüfen Sie vor jeder Reise sorgfältig Ihr Gepäck, insbesondere wenn Sie dieses zuvor in einem anderen Zusammenhang genutzt haben. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln Bonn Pressestelle Oliver Hünewinckell Telefon: +49 (0) 2203 95 22 - 1040 E-Mail: bpolifh.cgn.presse@polizei.bund.de Postfach 980125 51129 Köln Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.