(KA) Karlsruhe – Fastnachtsumzüge in Durlach und Karlsruhe – Polizei und Stadt bereiten sich auf die „närrischen Tage“ vor und informieren
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Die "närrischen Tage" rücken näher und damit auch die traditionellen Fastnachtsumzüge in Durlach am Sonntag, den 15. Februar und am Dienstag, den 17. Februar in Karlsruhe. Mit einem bewährten Konzept wird das Polizeipräsidium Karlsruhe auch in diesem Jahr gemeinsam mit Behörden, Zünften und privaten Sicherheitsunternehmen dafür Sorge tragen, dass tausende Faschingsbegeisterte eine unbeschwerte, bunte und dennoch sichere Fastnacht feiern können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Durlacher Fastnachtsumzugs stellen sich ab 12:00 Uhr in der Rommelstraße auf, von wo aus sich der Umzug um 14:11 Uhr in Bewegung setzt. Die Umzugsstrecke verläuft über die Rommelstraße - Auer Straße - Christofstraße - Gritzner Straße - Pfinztalstraße - Karlsburgstraße. Dort endet der Fastnachtsumzug voraussichtlich gegen 16:30 Uhr.
Im Bereich der Durlacher Innenstadt wird es entlang des Zugweges zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die ersten erforderlichen Straßensperrungen werden ab 12:00 Uhr eingerichtet.
Die Aufstellung für den Karlsruher Umzug erfolgt wie im Vorjahr ab 12:00 Uhr auf dem Festplatz und im Bereich der Beiertheimer Allee entlang des Kongresszentrums. Der Umzug startet um 14:11 Uhr und verläuft über die Beiertheimer Allee - Mathystraße - Karlstraße - Kaiserstraße - Marktplatz - Rondellplatz. Dort endet der Fastnachtsumzug gegen 16.30 Uhr.
Im Bereich der Innenstadt wird es entlang des Zugweges ebenfalls zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Mit den ersten erforderlichen Straßensperrungen muss ab ca. 12:00 Uhr gerechnet werden. Der Karoline-Luise-Tunnel ist von den Sperrmaßnahmen nicht beeinträchtigt. Lediglich die Ausfahrt im Tunnel in Richtung Stadtmitte von Westen kommend muss kurzzeitig gesperrt werden.
Um jederzeit auf unterschiedliche Einsatzlagen reagieren zu können, werden an den Fastnachtstagen ausreichend Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein. Zudem wird an neuralgischen Punkten Präsenz gezeigt, um für einen möglichst störungsfreien Verlauf der Veranstaltungen sorgen zu können. Bei sich anbahnenden Störungen und konfliktträchtigen Situationen werden die Beamtinnen und Beamten frühzeitig und mit der gebotenen Konsequenz einschreiten.
Außerdem werden zielgerichtete Personenkontrollen durchgeführt. Diese konzentrieren sich insbesondere auf die Einhaltung des im Juli 2025 in Kraft getretenen Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personen- und Nahverkehr, das darüber hinaus auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie Faschingsumzügen gilt.
Wie schon in den Vorjahren wird es auch 2026 wieder SOS-Inseln als Anlaufpunkte für Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecken geben. In Notfällen oder Gefahrensituationen steht Ihnen die Polizei natürlich auch wie gewohnt unter der Notrufnummer 110 rund um die Uhr zur Verfügung.
Zu viel Alkohol im Blut ist nach wie vor Hauptgrund vieler schwerer Verkehrsunfälle - leider auch im Zusammenhang mit Fastnacht- oder Karnevalsfeiern. Zudem kann es bei steigendem Alkoholpegel und ausgelassener Stimmung zu Konflikten, Belästigungen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
Die Polizei weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass die "fünfte Jahreszeit" nicht bedeutet, auch beim Alkohol alle Fünfe gerade sein zu lassen!
Um sich zu schützen und sicher durch die Faschings -und Partyzeit zu kommen rät die Polizei:
- Gehen Sie am besten in der Gruppe aus und achten Sie den Abend
über aufeinander.
- Trinken Sie nicht zu schnell zu viel und verzichten Sie auf
hochprozentigen Alkohol. Greifen Sie zwischendurch lieber auf
alkoholfreie Getränke zurück.
- Denken Sie schon vorher an den Rückweg: Planen Sie frühzeitig
den Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi.
Bestimmen Sie einen Fahrer für den Abend aus dem Freundeskreis,
der dann nüchtern bleibt oder lassen Sie sich von Familie oder
Freunden abholen.
- Wehren Sie sich gegen Belästigungen und unerwünschten
Körperkontakt - auch bei Bekannten. Seien Sie selbstbewusst.
Machen Sie deutlich, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren.
- Wird es brenzlig: Bitten Sie andere um Mithilfe und wenden Sie
sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie oder andere
bedroht oder angegriffen werden.Mit dem Apell - gerne närrisch, aber auch mit gegenseitiger Rücksicht, friedlich und einem nicht zu übermäßigen Alkoholkonsum - wünschen das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe allen Närrinnen und Narren eine fröhliche Fastnacht.
Anna Breite-Diehl, Polizeipräsidium Karlsruhe
Jürgen Kitzelmann, Ordnungs- und Bürgeramt, Stadt Karlsruhe
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de