Angebliche Goldhändler betrogen Kunden und lösten danach das Geschäft auf – Kriminalpolizei richtet sich mit Warnhinweisen an die Bevölkerung

Seit Anfang Februar 2026 erstatteten mehrere Geschädigte Anzeige, da sie Edelmetalle bei einem Händler im Ansbacher Stadtgebiet verkauften und den vereinbarten Ankaufspreis nicht vollständig erhielten. Inzwischen scheint das Geschäft leer zu stehen. Die Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor unseriösen Edelmetallhändlern. Seit einigen Tagen ermittelt das für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität zuständige Fachkommissariat der Kripo Ansbach in mehreren Fällen wegen des Verdachts des Betrugs. Die jeweiligen Geschädigten wurden durch einen Flyer auf einen An- und Verkaufsladen für Edelmetalle in der Triesdorfer Straße aufmerksam. In der Folge suchten sie das Geschäft auf, um dort Gold und Silber im Gesamtwert von über 100.000 Euro in Zahlung zu geben. Teilweise erhielten die Personen eine Anzahlung, der Restbetrag wurde per Überweisung in Aussicht gestellt. Das Geld wurde jedoch nie gezahlt. Stattdessen vertrösteten die angeblichen Goldhändler ihre Kunden mit Ausreden. Inzwischen scheint das Geschäft geschlossen zu sein. - Die Ermittler warnen vor betrügerischen Edelmetallhändlern und richten sich mit folgenden Hinweisen an die Bevölkerung: - Wenn Sie beabsichtigen, Gold oder Silber zu verkaufen, wenden Sie sich hierfür an seriöse Händler. Hierbei sollten Sie bereits im Vorfeld im Internet nach einem geeigneten Geschäft suchen und sich auf Kunden- oder Bewertungsportalen über dieses informieren. - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu, die Sie auch zum Verkaufsgespräch begleitet. So können Sie gemeinsam feststellen, ob die Gesamtumstände vertrauenswürdig sind. - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Verkauf drängen. - Wenden Sie sich an die Polizei, falls Sie den Verdacht haben, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein.Erstellt durch: Christian Seiler / mc Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 16:00 Uhr Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Außerhalb der Bürozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: